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Fast am Ende der idyllischen Ulmenallee, versteckt
hinter einer langen Toreinfahrt, verbirgt sich der erste
integrative Kindergarten Nordrhein-Westfalens: die "Integrative
Kindertagesstätte" Köln-Sürth. Bereits
1975 wurde aus dem ehemaligen Sonderkindergarten eine
Einrichtung, in die die "behinderten
Kinder die nicht behinderten einladen".
Das Modellprojekt der gemeinsamen Erziehung hat sich
im Laufe der Jahre deutschlandweit durchgesetzt.
Heute betreuen erfahrene Heilpädagoginnen, Erzieherinnen
und Kinderpflegerinnen in zwei Gruppen insgesamt 10
Kinder mit und 20 ohne Behinderung. Sie spielen und
essen gemeinsam, und alle
machen alles mit. Dabei lernen die nicht behinderten
Kinder ohne Scheu und Vorurteile auf Menschen mit Behinderung
zuzugehen und erleben die Vielfalt des Menschseins im
Alltag. Die behinderten Kinder lernen schon früh,
sich in einer Gruppe zu bewegen und zu behaupten.
Neben der Integration spielt die Förderung
eine große Rolle: Zum therapeutischen Angebot
der Kindertagesstätte gehören Krankengymnastik,
Sprachheiltherapie und Motopädie. Die Therapeuten
unterstützen die Arbeit der Erzieherinnen und Heilpädagoginnen
- und fördern ganz gezielt die behinderten Kinder.
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Telefon:
0 22 36 - 3 83 54-20 |
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