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Eine (Erfolgs-)
Geschichte
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Gründung
eines Elternvereins in Rodenkirchen unter der Leitung
von Dr. med. Harald von Zimmermann. Ziel: Aufbau einer
krankengymnastischen Behandlungsstelle für spastisch
gelähmte Kinder. Gründung des Vereins zur Förderung
und Betreuung spastisch gelähmter und körperbehinderter
Kinder Köln-Rodenkirchen e.V. |
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Beginn der
Behandlung nach Bobath im Raum über der Sakristei
in St. Maternus. Gesamte Kostenübernahme für
die ambulanten Behandlungen durch den Landkreis Köln.
Erbpacht des Grundstücks "Ulmenallee 51"
in Rodenkirchen-Sürth, Bau eines Fertighauses mittels
Spenden aus der Bevölkerung. |
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Eröffnung
des Sonderkindergartens für körperlich behinderte
Kinder in der Ulmenallee. Umzug der Krankengymnastik nach
Sürth. Konzentration auf die Therapie nach Vojta.
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Im Sonderkindergarten
werden 15 zum Teil schwer behinderte Kinder gefördert.
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Mit Spenden
der Bevölkerung, der umliegenden Gemeinden, des Landkreises
Köln und der Aktion Sorgenkind entsteht ein zweites,
größeres Fertighaus auf demselben Gelände,
in das der Kindergarten umzieht. Krankengymnastik und
Verwaltung bleiben im "alten" Haus. Gleichzeitig
beginnt der Gedanke der Integration zu reifen. |
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Nach und
nach werden auch nicht behinderte Kinder aufgenommen.
So wird im Jahr 1975 aus dem Sonderkindergarten die erste
integrative Kindertagesstätte NRWs, unter dem Motto:
"Die behinderten Kinder laden ein...". Als günstig
erweist sich das Verhältnis von 2:1. Seit 1975 gibt
es doppelt so viele nicht behinderte Kinder wie behinderte
in der Ulmenallee. |
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Die Stadt
Köln bietet dem Verein das Jugendhaus in der Fronhofstraße
42 an, um die Integration über das Kindergartenalter
hinweg fortführen zu können. Das stark verfallene
Haus muss aufwendig renoviert werden. |
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Das Jugendhaus
wird zum Modellversuch: "
... die erste Förderung einer Jugendeinrichtung für
Behinderte und Nichtbehinderte durch das Land NRW..."
lautet die Zustimmung des damaligen Ministers, die den
Start möglich machte. |
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Ferienfreizeit
und Stadtranderholung werden Teil des erfolgreichen Jugendhaus-Programmes. |
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Über
eine Anschubfinanzierung der Aktion Mensch wird eine Beratungsstelle
für behinderte Menschen und ihre Angehörigen
eingerichtet. Die Weiterführung scheitert an der
fehlenden Finanzierung durch die öffentliche Hand.
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Der Verein
gibt sich den neuen Namen "Verein für Körper-
und Mehrfachbehinderte Köln-Rodenkirchen e.V." |
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Die "Gruppe
Junger Erwachsener" gründet sich. Sie bietet
den erwachsen gewordenen behinderten Jugendhaus-Besuchern
Begleitung und Mobilitätshilfen. |
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Behinderte
Besucher des Jugendhauses, deren Eltern und Mitarbeiter
des Vereins entwickeln ein Konzept für ein Wohnprojekt.
Es werden zwei Wohngemeinschaften für insgesamt 9
Personen in Rondorf gegründet und vom LVR als Wohnstätte
anerkannt. |
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Vereinsgründer
Dr. med. Harald von Zimmermann tritt nach 30 Jahren vom
Vorsitz zurück. Als Ehrenvorsitzender arbeitet er
weiterhin für den Verein. Neuer Vorsitzender wird
Hans-Peter Wehner. |
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Der Verein
wird Träger des "Berufsbegleitenden Dienstes"
für geistig- und körperbehinderte Menschen in
Köln, einem Modellprojekt des LVR. Ziel ist es, behinderte
Menschen auf dem freien Arbeitsmarkt zu integrieren. |
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Gründung
der Stiftung für Körper- und Mehrfachbehinderte
in Treuhänderschaft des Vereins. |
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Die erste
Vereinszeitschrift "INTEGRA" geht in Druck.
Sie soll regelmäßig Mitglieder, Freunde und
Förderer des Vereins über das Leben in den Einrichtungen
informieren. |
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Dank großzügiger
Zuwendungen der Kämpgen-Stiftung und der Stiftung
Deutsche Bank - Alfred Herrhausen - kann ein Anbau für
das Jugendhaus finanziert werden. Im EG richtet die Gruppe
Junger Erwachsener ein Internet-Café ein. |
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Gründung
einer weiteren Wohnstätte mit 10 Plätzen in
Köln-Sürth. |
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Anerkennung
als Träger des Betreuten Wohnens mit zunächst
sechs Plätzen. |
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Gründung
der Eltern-Kind-Gruppen und der Spielgruppen für
Kleinkinder von 0 - 3 Jahre. Der letzte Stein zur biografiebegleitenden
Integration ist gelegt. |
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Aufgrund
größerer Finanzierungslücken sind drastische
Einsparungen notwendig. Unter anderem findet Krankengymnastik
nur noch im Rahmen der Kindertagesstätte statt. Die
Ambulanz wird geschlossen. Parallel dazu bemüht sich
der neu gegründete Marketing-Arbeitskreis um eine
bessere Präsenz des Vereins in der Öffentlichkeit.
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Eröffnung
einer dritten Wohnstätte mit 8 Plätzen in Köln-Sürth.
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Ein neuer
Name wird gesucht und mit Hilfe von Mitgliedern und Bevölkerung
gefunden: miteinander
leben e.V. - Verein zur Integration körper- und mehrfachbehinderter
Menschen. |
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Das Betreute
Wohnen wird erweitert, zwei weitere Wohnheimplätze
entstehen. |
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Das Verein
beginnt mit den Planungen für einen Neubau der Kindertagesstätte
und weiterer Vereinsräume am Sürther Marktplatz. |
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Grundsteinlegung
für den Neubau am Sürther Marktplatz |
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Fertigstellung
und Eröffnung einer dritten Gruppe für Kinder
unter 3 Jahren. |
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