Der miteinander leben e.V. berüßt Hannelore Kraft in Sürth


Wenn ein bekennender Fan von Borussia Mönchengladbach in Köln zu Besuch kommt, dann liegt automatisch Spannung in der Luft. Wenn dieser Fan aber Hannelore Kraft heißt und dann im Jugendhaus Sürth auf Gleichgesinnte trifft, wird daraus schnell ein Heimspiel. Und so wurde aus dem Besuch der Ministerpräsidentin und SPD Vorsitzenden NRW beim miteinander leben e.V., am Donnerstag, dem 23.03.17, eine Begegnung , in der beide Seiten als Gewinner vom Platz gingen. Begleitet wurde sie von der Landtagsabgeordneten Ingrid Hack, die die Arbeit des Vereins seit vielen Jahren unterstützt und auf deren Initiative hin der Termin zustande kam. Ebenso informierten sich die Stadtratsmitglieder Susanna Dos Santos und Martin Börschel über die Arbeit des Vereins. Vor Ort schaute sich Frau Kraft die Arbeit der Kindertagesstätte und des Jugendhauses Sürth an. Der miteinander leben e.V., als Träger des 1. Inklusionspreises des Landes NRW, hatte im Vorfeld ihre Aufmerksamkeit geweckt. Mit großem Interesse und keinerlei Berührungsängsten ging sie durch die Gruppen der Kindertagesstätte und ließ sich von den Kindern aus deren Alltag berichten. Auch im Jugendhaus bekam sie schnell Kontakt zu den zahlreich erschienenen Jugendlichen, beantwortete geduldig alle Fragen nahm sogar die Herausforderung zu einer Partie Billard an.

Fachlich gut vorbereitet zeigte sie sich anschließend in einem Gespräch mit den Vertreter*innen des Vereins und notierte Hinweise und Anregungen zu durchaus auch problematischen Dingen. Das Veränderungen bei der Finanzierung der therapeutischen Förderung von Kindern mit Behinderung sogar Exklusionsauswirkungen haben kann, ließ die Ministerpräsidentin aufhorchen uns sie versprach, die Regelungen in den zuständigen Fachaussschüssen noch mal auf den Prüfstein zu stellen. Ganz besonderes Interesse zeigte sie auch am neuen Angebot des Vereins, am Kinderzentrum für Inklusion. Mit diesem Beratungsangebot unterstützt das Team der Therapeuten andere Kindertageseinrichtungen auf ihrem Weg der Inklusion und berät Eltern bei der Suche nach einer geeigneten KiTA.
Mit einem Dank für das große Engagement der Mitarbeiter und der vielen ehrenamtlichen Helfer des Vereins verabschiedete sich Frau Kraft nach gut zwei Stunden und machte sich mit ihren zahlreichen Begleitern zurück auf den Weg in die Landeshauptstadt Düsseldorf, die andere Stadt am Niederrhein, mit der die Kölner so viel verbindet.